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JUGGER-Tanke 17/05/2024

Tanke-Termine Sommer 2024

CVJM Posaunenchor

„Quis cantat – bis orat“

      Ich sing Dir mein Lied

      In ihm klingt mein Leben

      Dir sing ich mein Lied‘

Ein ganz persönliches Lebens-Lied, welches ich Ihnen vorstellen möchte. Eine schwingende, im Dreiertakt komponierte Musik mit einfacher Sprache, welche auf schlichte, gut einprägsame Melodieführung getextet wurde. Ein melodiöser „Ohrwurm“ wird durch Wiederholungen geprägt. Eigenartig jedoch: Es ist in e-moll aufgesetzt, melancholisch klingend, wird hier doch Gott gedankt für das ganz eigene Leben mit seinen Höhen und Tiefen, für Hoffnung und meine Zukunft, mein Gesang zum Herrn.

Ein junges Lied, jedoch kein Zufall, dass es in unser Gesangbuch übernommen wurde:

Der brasilianische Originaltitel lautet: `Cantai ao senhor um cântico novo‘

‘Singt Gott unserem Herrn, singt Ihm neue Lieder‘

Zugrunde liegen dieser Volksweise sehr hochaltrige Texte aus dem Alten Testament:

Der Psalm 98: „Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder…Mit Trompeten und Posaunen jauchzet vor dem Herrn!“

Ebenso wird auf den Psalm 96 verwiesen: „Singet dem Herrn ein neues Lied; singet dem Herrn, alle Welt!“

Das Einsetzten unseres Resonanzkörpers als Instrument, die Stärke und Hoffnung im Gesang vor Gott, was man erlebt und ausdrücken möchte, das scheint wichtig.

Die Melodie ist eine brasilianische Volksweise aus dem Jahr 1979, sie ist so eingehend, dass nicht nur die Kirchenmusikerin Frau Renate Schiller für den Weltgebetstag 1988 darauf getextet hat: „Singt Gott, unserem Herrn, singt ihm neue Lieder“, sondern auch Herr Fritz Baltruweit, Pfarrer und Liedermacher, gemeinsam mit Frau Barbara Hustedt, für den Kirchentag 1994.

Der Text dieser Weise, die wir aus unserem kleinen blauen „Wo wir Dich loben, wachsen neue Lieder plus“- Gesangbuch singen, ist aus dem Französischen übertragen: „Ein neues Lied sing ich Dir.“

Das Lied ist zum Sonntag ‚Kantate‘ = Singt!  zugehörig, der ‚Sonntag des Lobgesangs zu Gottes Ehren‘, der 4. nach Ostern und liegt somit in der österlichen Festzeit.

Stimmen Sie mit uns ein an Himmelfahrt, 9.5.2024 im Gottesdienst um 10:30Uhr!

Hannelore Böhringer

Das TRAINEE Programm

 

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„Quis cantat – bis orat“

 

Vor einigen Jahren wurde in einem Prominenten-Special von „Wer wird Millionär“ folgende Frage gestellt: „In der Urfassung welchen Liedes wird neben Weihnachten auch Ostern und Pfingsten besungen?“ a) Alle Jahre wieder b) O du fröhliche c) Stille Nacht d) Leise rieselt der Schnee

Hätten Sie’s gewusst? Ich wusste es nicht, aber die Antwort gefällt mir ausgesprochen gut. Es ist das Lied „O du fröhliche“. Das ist ein Lied, das ich persönlich sehr gerne auch an Ostern oder Pfingsten singen würde!

Johannes Daniel Falk schrieb den Text als „Allerdreifeiertagslied“. Nachdem er selbst vier seiner zehn Kinder an der Typhusseuche verloren hatte, gründete er in Weimar das „Rettungshaus“ für verwahrloste Kinder. Diesen widmete er das Lied 1816. Dabei lautete die 2. Strophe:  O du fröhliche, o du selige gnadenbringende Osterzeit – Welt liegt in Banden, Christ ist erstanden.

Was für ein schönes Osterlied! Unsere heute bekannten und an Weihnachten gesungenen Strophen 2 und 3 stammen von Heinrich Holzschuher, einem früheren Gehilfen Falks. So wurde es 1826 als Weihnachtshymnus bekannt. Eigentlich schade, wie ich finde. Da ist uns etwas verlorengegangen. An Weihnachten bekomme ich jedes Jahr Gänsehaut, wenn in der Kirche die Lichter gelöscht werden und die Gemeinde nach dem Segen stehend „O du fröhliche“ singt, begleitet von der Orgel mit allen Registern und dem Posaunenchor mit Oberstimme. Aber vielleicht würde genau diese Stimmung auch wieder verloren gehen, wenn das Lied auch an Ostern und Pfingsten gesungen würde? Ich weiß es nicht. Aber falls unsere Hauptamtlichen mal nicht entscheiden können, welches Lied an Ostern gesungen werden soll, hätte ich da einen Vorschlag…

Die Melodie des Liedes stammt vermutlich aus Sizilien. Bereits 1792 wurde sie für einen Marienhymnus verwendet. In unserem Gesangbuch finden wir das Lied unter der Nummer 44. Aus dem Posaunenchoralbuch spielen wir einen vierstimmigen Satz von Johannes Kuhlo in Es-Dur. Es ist ein wunderbares „Einstiegslied“ für Anfänger oder Wiedereinsteiger, dass man auch nach wenigen Wochen oder Monaten des Übens bereits mitspielen kann. Herzliche Einladung! (PCM/Tabea Lübeck)

 

 

Ostertanke am 22/03/2024 von 19-22Uhr

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MAK am 20/03/2024: Besuch Ostergarten Ludwigsburg

 

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CVJM Mitgliederversammlung 15/03/2024 um 19:30 Uhr

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„Quis cantat – bis orat“

Korn, das in die Erde – EG 98

Deutscher Text nach englischer Vorlage und französische Melodie, internationaler geht es kaum. In unserem Evangelischen Gesangbuch finden sich immer wieder auch Anleihen aus anderen Ländern. Heute würde man sagen: Die Künstler haben schon seit langem „gesampelt“. Ein Kirchenlied auf eine Tanz-Weise oder auf die Melodie eines Gassenhauers, das gibt es schon lange. „Es ist alles nur geklaut!“ Das Monatslied des Posaunenchors Markgröningen für den Februar „Korn, das in die Erde“ ist eine interessante Variante: Man nehme eine etwas spröde, aber einfache, eingängige Melodie eines französischen Weihnachtsliedes aus dem 15.Jahrhundert und kombiniere sie mit einem sehr lyrischen Text, der mit den Textbildern aus der Zeit von Passion und Ostern spielt: Korn, Keim, Weizen, Acker, Dornen, Felsen. Pfarrer Jürgen Henkys aus Berlin veröffentlichte in den 1970er und 1980er Jahren vor allem Liedtexte, die er frei aus anderen Sprachen übersetzte und dann noch mit Melodien aus wieder anderen Ländern kombinierte. So auch das vorliegende Lied. Es besteht aus nur zwei Melodieteilen, deren erster lebendiger, schwunghafter Teil am Ende wie ein Kehrreim nochmal wiederholt wird. In der Mitte findet sich ein rhythmisch und melodisch eher weich und lieblich gehaltener Melodieteil. Zusammengenommen entsteht ein Lied, das gut singbar und einprägsam ist. Aber nicht nur bei der Melodie lohnt es sich genau hinzuhören, gerade der Text beschreibt mit bodenständigen, bäuerlichen und gleichzeitig schönen lyrischen Bildern, wovon Passion und Ostern handeln: Nur aus einem Samen, der in die Erde gesät wird, d.h. stirbt, entsteht ein Keimling, neues Leben. Theologisch gesprochen: Tod und Auferstehung gehören zusammen. Drei Tage nach Karfreitag kommt Ostern.

Martin Strecker, PC Markgröningen

Werwolf Tanke am 01/03/2024 ab 19:00Uhr

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